
Tödliche Messerattacke unter Cousins in NRW

Ein tödliche Messerangriff in Bergkamen hat einen familiären Hintergrund. Der Tatverdächtige und der 40 Jahre alte Getötete seien Cousins, sagte der zuständige Dortmunder Staatsanwalt Felix Giesenregen. Das berichtet die Bild. "Die Motive dürften einen persönlichen Hintergrund gehabt haben." Demnach ging es bei dem Streit um eine Frau. Der Tatverdächtige sollte am Nachmittag vor den Haftrichter kommen.
Bei dem Messerangriff am Samstagabend war noch ein anderer Mann schwer verletzt worden, er kam in ein Krankenhaus. Der 40-Jährige wiederum starb noch am Tatort, Reanimationsmaßnahmen kamen zu spät.

Nach der Tat nahm die Polizei zunächst vier Menschen fest, von denen drei später wieder auf freien Fuß kamen. Ein Mann blieb als Tatverdächtiger in Gewahrsam. Im Rückblick auf den Messerangriff sagte der Staatsanwalt: "Es war eine Tumultsituation." Die Frau, die offenbar der unfreiwillige Auslöser des Dramas war, sagte über Täter und Opfer: "Das war sein eigener Cousin." Als die Frau am Tatort von einem Polizisten forderte, dass er sie zu ihrem Verwandten bringen solle, wurde ihr mitgeteilt, dass das nicht ginge. "Sie haben ihn nicht gerettet?", fragte die Frau. Der Beamte erwiderte: "Wir konnten ihn nicht retten." Laut Bild soll es sich bei allen Beteiligten um Kurden handeln.
Am Tatort versammelten sich im Laufe des Samstagabends zahlreiche Angehörige. Eine Hundertschaft der Polizei wurde angefordert, um die Situation abzusichern.
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